Aug 262013
 

Hallo, da sind wir wieder. Die letzten Wochen vergingen so schnell und es gibt wieder viel zu erzählen.

Der Abschied von Golden vor einigen Tagen viel uns sehr schwer, da wir dort eine sehr schöne Zeit mit unseren neuen Freunden – zwei- und vierbeinig – verbringen konnten. Nach den ersten Tagen der Einarbeitung durch Freundin Wanda und ihrer Schwester Jo-Anne folgten harte Tage für uns, in denen wir völlig allein für Lodge und seine Bewohner verantwortlich waren. Glücklicherweise bekamen wir dann Hilfe und Verstärkung durch Thomas und Xavier aus Frankreich, mit denen wir noch sehr viel Spaß haben sollten – sei es bei vielen (miss)glückten Back- und Kochsessions oder einem lustigen Spieleabend bei „petit cheval“ (Mensch ärgere dich nicht).  Die folgenden zwei Wochen gingen also auch im Fluge vorbei, bis Eigentümerin Roswitha dann schließlich wieder das Zepter übernehmen konnte. Diese letzte Woche mit Roswitha war mehr von Freizeitaktivitäten als von Arbeit geprägt – Vielen Dank nochmal dafür, Roswitha! – und wir konnten neben dem bekannten Grizzlybär „Boo“ und einigen inhaftierten Wölfen nun auch endlich wilde Black Bears sehen oder zumindest die kleine, junge Ausgabe davon. Einige von uns (Julia) konnten dabei mehr (3 Bären) sehen, andere (Nico) aufgrund von zu großer Geräuschentwicklung nur weniger (2 Bären), aber das ist eine andere Geschichte 😉 Jedenfalls ist Golden und besonders die Kapristo Lodge unsere absolute Empfehlung, wenn man sich mal in den Kanadischen Rockies aufhalten sollte. Wer es längerfristig mag, kann die Lodge und das 20 Hektar große Grundstück aber auch gern einfach kaufen. Roswitha möchte es zukünftig etwas ruhiger angehen und wir vermitteln gern 😉

 

Nach Golden haben wir unseren Weg nun weiter durch die Rockies fortgesetzt und sind dabei über den atemberaubenden „Icefield Parkway“ an unzähligen Gletschern vorbei in den Jasper Nationalpark gekommen, welcher wirklich sehr sehr schön ist. Hier konnten wir wieder einige tolle Hikes absolvieren und unglaublich schöne Bilder schießen, bevor wir uns bei einem kühlen Getränk in einem der lokalen Pubs in Jasper Town niederließen. Wunderbar! Im Vergleich von Japser oder Banff siegt für uns eindeutig Jasper, da dieser größer, weiter und nicht so überlaufen wie Banff oder Lake Louise ist.

 

Nach dieser vollen Landung Natur haben wir uns nun wieder als totales Kontrastprogramm in die „Big City“ nach Edmonton begeben, wo wir gerade unser Auto warten lassen, ein paar Nahrungsmittel einkaufen und dann noch Nordamerikas größtes Einkaufszentrum erkunden wollen, da es regnet. Nach ein, zwei Tagen hier möchten wir dann weiter Richtung Osten reisen, um dann irgendwann in Ontario anzukommen.

 

Bis dahin, stay tuned folks!

 

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